Unser erster Community Day – ein Kommentar

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Der erste Shopware Community Day für ShopDNS

 

Nur drei Monate nach Start unseres Magazins war es soweit: Der erste Community Day für das Team von ShopDNS. AmVorabend konnten wir bereits die Warm-Up Party besuchen, auf der die Vorankündigungen der Shopware Mitarbeiter die Erwartungen in jedem Fall noch deutlich erhöhten.
Gestartet wurde am nächsten Tag mit einer ausgiebigen Trommel-Einlage, was nicht gerade bei jedem auf Begeisterung stieß, aber zumindest dafür sorgte dass alle wach waren. Zugegeben, wie genau Shopware das Motto „Hello Human“ aufgreifen und umsetzen würde, konnten wir uns vorher nicht so ganz vorstellen. Aber während der Keynote von Sebastian Hamann wurde schnell klar, was mit dem Motto gemeint war: Den Kunden in das Zentrum des unternehmerischen Denkens und Handelns stellen. Wie das geht, wurde nicht nur anhand von Shopware 5.3 und den neuen Funktionen der Enterprise Edition gezeigt, sondern auch anhand von Forschung und Visionen. Nicht umsonst investiert Shopware mehr als zehn Prozent des jährlichen Umsatzes in die Forschung und Entwicklung. Auf die Nutzer von Shopware warten in Zukunft gewaltige Änderungen vom Frontend und der Produktdarstellung bis ins Innerste des Systems hinein. Die drei Megatrends im Überblick:

  • Produkt Inszenierung und verbessertes Kundenerlebnis: Hier setzt Shopware heute und in Zukunft verstärkt auf 3D-Technologien zur Produktpräsentation.
  • Neues Backend: Shopware soll intuitiver zu bedienen und noch leistungsfähiger werden. Realisiert werden soll das durch die ntegration von künstlicher Intelligenz im Backend.
  • Neuer Core und allumfassende Vernetzung: Das Ziel der geplanten Änderungen ist die Verbesserung des Zusammenspiels von unterschiedlicher Software und eine noch einfachere Anbindung.

 

Während die Integration von dreidimensionalen Produktansichten durch ein kostenloses Plugin und einen kostenintensiven 3D-Scanner durchweg auf Zuspruch stießen, wurden die geplanten Änderungen im Backend und der neue Core nicht nur mit Begeisterung aufgenommen. Klar, für Agenturen bedeutet das eine ganze Menge Arbeit wenn es einmal so weit ist. Shops müssen upgedatet, Plugins müssen angepasst oder sogar neu entwickelt und zahlreiche Fragen von Kunden müssen bearbeitet werden. Wann mit dem neuen Backend und Core zu rechnen ist? Sicherlich morgen nicht und übermorgen auch nicht gleich. Ob das dann im Rahmen von Shopware 6 kommen wird? Ergiebige Antworten auf diese Frage boten weder die Keynote, noch die Aussagen der Shopware Mitarbeiter. Zitat: „Wenn ich Euch das erzähle muss ich Euch anschließend leider umbringen“. Naja gut, dann warten wir lieber ab bis es soweit ist. In jedem Fall war der Community Day eine tolle Gelegenheit, um hautnah die neuesten Innovationen aus den Shopware Labs und Think-Tanks kennenzulernen.
Genauere Einblicke in aktuelle und zukünftige neue Funktionen von Shopware bietet im Übrigen auch die neue Roadmap.

Was abgesehen von diesem Einblick in die Zukunft unser Highlight des Tages war, ist gar nicht so einfach zu sagen. Begeistert hat uns in jedem Fall die Vielseitigkeit des Community Days, was vor allem der Auswahl von Speakern zuzuschreiben ist. Sie gaben Einblicke in ganz unterschiediche Bereiche und trugen dazu bei, dass der Community Day sich deutlich von anderen E-Commerce Events abhebt. Anstatt der üblichen Fachvorträge zu Conversion-Steigerung und Marktplatz-Anbindung ging es auf der Hauptbühne darum, Inspiration zu geben und ausgetretene Pfade zu verlassen. Vom tibetischen Mönch über einen professionellen Taschendieb bis hin zur Instagramerin war ein interessantes Spektrum an Personen vertreten. Bemerkenswert war an den Vorträgen außerdem, dass sie nie am Publikum vorbei gingen, sondern stets nachvollziehbar und der persönlichen Alltagswelt der Speaker entnommen waren. Stefan Hamann erzählte beispielsweise von seiner Familie und der Anzahl von netzwerkfähigen Geräten mit denen sie sich das Haus teilen.
Phillip Schuch sprach in seinem Vortrag zum Thema Kundenzentrierung darüber, wie wichtig es ist herauszufinden was der Kunde wirklich will. Feedback-Fragebögen und Usability Tests sind dafür nicht immer der beste  Weg, sondern unter Umständen hilft es vielmehr, sich in seinem persönlichen Umfeld umzuschauen und zu vergleichen wie Personen aus unterschiedichen Generationen mit Technik umgehen. Generationen waren auch das Thema bei der Instagramerin Luana da Silva, die es sich am Community Day zur Aufgabe gemacht hatte, die Generation Y und ihr Kaufverhalten zu erklären. Letztendlich geht diese Vielseitigkeit an Themen und Persönlichkeiten sehr gut mit dem Motto des Tages einher, denn nichts ist vielseitiger als die Menschen und ihre Wünsche, Ziele und Vorstellungen.

Am Ende des Tages lockte dann noch die große Aftershow-Party. Hier gab es eine Menge interessanter Gespräche sowohl mit Shopware-Mitarbeitern als auch mit Entwicklern und Agenturbetreibern.
Die Atmosphäre: sehr entspannt. Die Drinks: reichlich. Fazit: Erwartungen mehr als erfüllt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug nach Ahaus.

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